Adventskranz: Es gibt mehr als den klassischen Runden – von uns modern interpretiert

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Wer kennt diesen kurzen Vers nicht aus seiner Kindheit? In wenigen Wochen steht die Adventszeit wieder vor unseren Türen. Wir möchten euch heute auf eine Reise zurück in die Vergangenheit nehmen und die Frage nach der Herkunft des Adventskranzes beschreiben. Woher stammt dieser wunderschöne Brauch, der uns die ganze Vorweihnachtszeit begleitet? Und was machen wir daraus im Jahr 2020?



Der erste Adventskranz: Ein Wagenrad mit vielen Lichtern

Der Brauch geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808–1881) zurück. Er wollte seinen Waisenkindern mit einem Adventskranz zeigen, wie lange sie sich noch bis Weihnachten gedulden müssen. Diese Wartezeit wollte er ihnen mit dieser schönen Adventsidee verkürzen. Dafür nahm er ein großes, hölzernes Rad einer alten Kutsche und setzte 23 Kerzen darauf: 19 kleine rote und 4 dicke weiße. Diesen Kerzenkranz hat er anschließend im Waisenhaus aufgehängt.



Erst um 1860 wurde der Kranz auch mit Tannengrün geschmückt und setzte sich in den evangelischen Kirchen und Privathaushalten bis Anfang des 20. Jahrhunderts allgemein durch. 1925 soll auch erstmals ein Kranz in einer katholischen Kirche in Köln gehangen haben.
Im Verlauf der Zeit hat sich aus dem Wichernschen Adventskranz der heute übliche Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt.


Vermutlich ist der Adventskranz auch heute noch ein Renner, weil er eine dichte und unmittelbar verständliche Symbolik transportiert:
• Die Kreisform, die keinen Anfang und kein Ende kennt, steht für Ewigkeit und Unendlichkeit, im christlichen Denken auch für die Auferstehung – und, nicht zu vergessen, für die Gemeinschaft.
• Die vier Kerzen auf dem Kranz können als die vier Himmelsrichtungen auf dem Erdkreis gedeutet werden.
• Das Tannengrün im Winter ist ein Bild der Hoffnung: Mitten in Eis und Schnee, in Kälte und Dunkel bereitet sich das neue Leben vor.
• Dazu kommt das Licht im früh hereinbrechenden winterlichen Dunkel, das von Sonntag zu Sonntag an Kraft zunimmt: ein sprechendes Bild der Erwartung der Ankunft Christi, des „wahren Lichtes“, das in der Finsternis leuchtet.

 

In der Adventszeit bereiten sich die Christen darauf vor, die Geburt Jesu zu feiern. Aber nicht nur gläubige Menschen beginnen, ihre Wohnräume weihnachtlich zu dekorieren, vielmehr ist daraus für viele eine „winterliche Tradition“ geworden: Ein festlich geschmücktes Zuhause soll uns im Dezember auf das Weihnachtsfest einstimmen. Dabei spielt der Adventskranz eine herausragende Rolle. Er ist heute aus vielen weihnachtlichen Wohnzimmern überhaupt nicht mehr wegzudenken.



Wir interpretieren den klassischen Adventskranz für das Jahr 2020 neu!

Neben dem klassischen runden Kranz bekommt ihr bei uns Holzbalken oder Adventswurzeln.
Unsere Holzbalken stammen aus den Beständen vom Kloster Beuerberg. Wir konnten für euch diese Unikate retten und haben sie zu unseren Adventsbalken umgearbeitet.
Aber wer es noch ursprünglicher oder natürlicher möchte, findet mit unseren Adventswurzeln den passenden Adventsbegleiter.
Da wir total auf Nachhaltigkeit stehen, könnt ihr unsere Varianten jedes Jahr wieder aufs Neue verwenden. Mit neu arrangierter Deko und neuen Kerzen wird euer Adventskranz zum absoluten Hingucker bei euch zu Hause.

  

Und nicht zu vergessen: Natürlich bekommt ihr die passenden Kerzen auch bei uns. Und wie ihr es gewohnt seid, werden diese von uns von Hand hergestellt. Ein Versprechen an Qualität und viel Freude beim Abbrennen.

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit.

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